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Thema: Diskussion über staatliche Überwachung

  1. #421
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    US-Experte im NSA-Ausschuss: Techies haben bei Netzsicherheit lange versagt

    Der eigentlich von Edward Snowden aufgedeckte Skandal war laut dem US-Bürgerrechtler Chris Soghoian nicht das Treiben der NSA, sondern die jahrelang sehr schlecht abgesicherte elektronische Kommunikation.

    Christopher Soghoian, Cheftechniker der American Civil Liberties Union (ACLU), hat der "technischen Gemeinde" am Donnerstag im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags vorgeworfen, die Internetsicherheit jahrelang nicht ernst genommen zu haben. Der eigentliche von Snowden aufgedeckte Skandal sei nicht die Massenüberwachung der NSA, sondern "dass die Kommunikation so schlecht abgesichert war". Bis vor wenigen Jahren seien fast alle Datenpakete unverschlüsselt übers Netz gegangen. Diese hätten Geheimdienste einfach abschöpfen und durchsuchen können, ohne die Provider einschalten zu müssen.
    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-3316953.html
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  2. #422
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    NSA-Skandal: US-Parlamentsausschuss greift Edward Snowden scharf an

    Pünktlich zum Kinostart von "Snowden" kommt ein US-Geheimdienstausschuss zu dem Schluss, der ehemalige NSA-Mitarbeiter habe das schädlichste Leak der US-Geschichte zu verantworten. Sie drängen Barack Obama, Snowden nicht zu begnadigen.

    Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses hat Edward Snowdens Enthüllungen über die weltweite Massenüberwachung durch die NSA und ihre Partner mit harten Worten kritisiert und ihn als Lügner bezeichnet.
    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...n-3325049.html
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  3. #423
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    Gericht: Britische Geheimdienste haben 17 Jahre lang illegal Metadaten gehortet

    Mit ihrer heimlichen massiven Vorratsdatenspeicherung haben MI5, MI6 und GCHQ jahrelang die Europäische Menschenrechtskonvention ausgehebelt, hat das für die Geheimdienste zuständige Gericht in London entschieden.

    Juristische Klatsche für die britischen Geheimdienste und die Regierung: Mit dem heimlichen massenhaften Sammeln und Auswerten von Verbindungs- und Standortdaten haben MI5, MI6 und GCHQ seit der Auflage des Überwachungsprogramms im März 1998 gegen das in Europa verbriefte Recht auf Achtung des Privatlebens verstoßen. Dies hat das für die drei Geheimdienste zuständige britische Gericht, das Investigatory Powers Tribunal, in einem am Montag veröffentlichten Urteil entschieden.
    http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-3352527.html
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  4. #424
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    NSA-Ausschuss: BND-Pannen beim Stopp des "Ausspähens von Freunden"

    Die epochale Anordnung der BND-Spitze, EU- und Nato-Stellen nicht weiter zu bespitzeln, ging am entscheidenden Horchposten Bad Aibling schier unter, in der Außenstelle Rheinhausen kam sie Monate später an als geplant.

    Die einschneidende Weisung des Ex-Chefs des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindler, Institutionen etwa der EU oder der Nato nicht weiter auszuspähen, wurde in Außenstellen der Behörde nicht reibungslos vollzogen. So konnte sich der unter R. U. firmierende frühere Leiter des für die Kooperation mit der NSA zentralen Horchpostens Bad Aibling am Donnerstag in seiner dritten Vernehmung im NSA-Untersuchungsausschuss gar nicht mehr daran erinnern, wann genau und ihn wie die Anordnung im Oktober 2013 erreichte.
    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...n-3463837.html
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  5. #425
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    BND hat angeblich jahrelang Journalisten ausspioniert

    Seit Ende der Neunziger hat der Auslandsgeheimdienst BND Dutzende Journalisten überwacht, berichtet jetzt der Spiegel. Telefon- und Faxnummern aber auch E-Mail-Adressen seien als Suchbegriffe in die Überwachungssysteme eingespeist worden.

    Journalisten besonders geschützt
    Die Selektoren des BND sind seit Monaten ein heftig diskutiertes Thema im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Bekannt war bereits, dass der Geheimdienst darüber für die NSA Ziele in Europa ausspionierte. Journalisten sind aber eine hierzulande besonders stark vor Zugriffen des Staates geschützte Berufsgruppe – ähnlich wie Ärzte und Anwälte. Der BND habe sich nicht zu den Vorwürfen geäußert.
    Reporter ohne Grenzen bezeichnete die enthüllte BND-Praxis nun auch als "ungeheuerlichen Angriff auf die Pressefreiheit".
    Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meld...t-3634501.html
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  6. #426
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    BKA will mächtigeren Staatstrojaner angeblich noch 2017 einsatzbereit haben

    Laut einem geleakten Dokument ist man beim Bundeskriminalamt optimistisch, noch 2017 einen Staatstrojaner einsatzbereit zu haben, der deutlich mächtiger ist als sein Vorgänger. Damit sollen auch Smartphones gehackt werden, nachdem das nun erlaubt wurde.

    Nachdem das Einsatzfeld des Staatstrojaners in Deutschland nun massiv ausgeweitet wurde, will das Bundeskriminalamt bis Ende 2017 die dafür nötige Software fertig haben. So steht es zumindest in einem eigentlich geheimen Dokument, das Netzpolitik.org veröffentlicht hat. Demnach hat die Entwicklung des Staatstrojaners oder RCIS (Remote Communication Interception Software) 2.0 schon 2016 begonnen und er soll noch 2017 freigegeben werden. Anders als mit Version 1.0 soll damit nicht mehr nur noch Skype unter Windows überwacht werden können, sondern auch Messenger auf mobilen Plattformen wie Android, iOS und Blackberry.

    Außer der selbst entwickelten Software passt das BKA demnach aber auch die viel kritisierte kommerziell verfügbare Software "FinSpy" – auch bekannt als "FinFisher" – an. Das geschehe zum "zum Zwecke der Redundanz", also etwa für den Fall, dass der eigene Trojaner enttarnt wird. Diese umstrittene Software des Unternehmens Gamma, war schon mehrfach in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. So wurde sie wohl in Bahrain eingesetzt, um Oppositionelle auszuspionieren. Was diese Software inzwischen vermag, geht aus dem geleakten Dokument nicht hervor, aber beim BKA ist man zuversichtlich, auch sie bald einsetzen zu dürfen.

    "Keine grundrechtsschonenden Alternativen"
    Dank eines im Eilverfahren durchs Parlament gejagten Gesetzes dürfen deutsche Strafverfolger nun in zahlreichen Fällen verschlüsselte Internet-Telefonate und Chats über Messenger wie WhatsApp, Signal, Telegram oder Threema rechtlich abgesichert überwachen. Die Polizei erhält außerdem die Befugnis, beim Verdacht auf "besonders schwere Straftaten" heimlich komplette IT-Systeme wie Computer oder Smartphones auszuspähen. Dafür ist es nötig, die Geräte der Betroffenen mit jener Schadsoftware zu infizieren, an der beim BKA intensiv gearbeitet wird, obwohl das die IT-Sicherheit allgemein untergräbt. Grundrechtsschonende Alternativen will das BKA geprüft aber keine Alternativen gefunden haben.
    Quelle : https://www.heise.de/newsticker/meld...n-3779770.html
    Gruß : Tomba

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  7. #427
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    Symantec: NSA verlor Hacking-Werkzeuge nicht nur an Shadow Brokers

    Mutmaßlich chinesischen Hackern in Staatsdiensten ist es offenbar gelungen, der NSA Hacking-Werkzeuge zu entwenden und diese gegen Ziele in Europa und Asien einzusetzen. Das jedenfalls behaupten Sicherheitsforscher des US-Softwareunternehmens Symantec und beschuldigen eine Gruppe namens "Buckeye" – die von anderen Forschern "APT3" oder "Gothic Panda" genannt wird. Zwar weist Symantec selbst dabei nicht nach China, die Verbindung der Gruppe ins Reich der Mitte haben aber andere Sicherheitsforscher aufgestellt.

    Schon Monate bevor die Hackergruppe Shadow Brokers 2016 damit begonnen hat, NSA-Werkzeuge weiterzugeben, habe Buckeye einige davon eingesetzt, erklärt Symantec nun.

    Chinesen nutzten Hacking-Tool schon vor den Shadow Brokers
    In ihren Ausführungen erinnern die Forscher von Symantec an die aufsehenerregenden Aktionen der Shadow Brokers vom Herbst 2016 bis zum Frühjahr 2017. Die Hackergruppe hatte Hacking-Tools der NSA zuerst versteigert und dann veröffentlicht. Angreifer hatten die Werkzeuge dann unter anderem für die verheerende Ransomware-Attacke WannaCry ausgenutzt und immensen Schaden angerichtet. Symantec-Forscher haben aber nun herausgefunden, dass das NSA-Werkzeug "Doublepulsar" schon vor dem Erscheinen der Shadow Brokers von Hackern eingesetzt wurde, die dem chinesischen Staat zugeschrieben werden.

    Wie die Forscher ausführen, sei eine Variante von "Doublepulsar" schon im März 2016 eingesetzt worden. Gezielt hatten die Angreifer demnach am 31. März 2016 auf eine Institution in Hongkong und eine Bildungseinrichtung in Belgien. Eingesetzt worden sei ein Trojaner, der speziell für die Installation von "Doublepulsar" ausgelegt war und zwei Windows-Lücken ausnutzte. Eine deutlich verbesserte Version dieses Tools sei dann im September gegen eine Bildungseinrichtung in Hongkong eingesetzt worden. Die konnte demnach 32- und 64-Bit-Systeme erfolgreich angreifen. Es sei auch später weiter entwickelt worden – die jüngste bekannte Version sei am 23. März 2019 kompiliert worden.

    Die im März 2016 eingesetzte und nun von Symantec analysierte Version von "Doublepulsar" scheint den Forschern zufolge neuer als jene der Shadow Brokers. Damit könnten nicht nur neuere Windows-Versionen angegriffen werden, sie mache auch mehr für die Verschleierung. Symantec hält es für möglich, dass diese Upgrades von den originalen Autoren "Doublepulsars" stammen – das wäre dann die NSA. Für bemerkenswert hält Symantec auch, dass Buckeye "Doublepulsar" nie in Verbindung mit einem weiteren Tool namens "FuzzBunch" eingesetzt hat, das von den Shadow Brokers geleakt wurde. Offenbar hätten die Chinesen das nicht erbeutet.

    Die Gefahren durch staatliche Hacker

    Wie die mutmaßlich chinesischen Hacker in den Besitz einiger NSA-Werkzeuge gekommen sind, lange bevor die von den Shadow Brokers offengelegt wurden, kann man auch bei Symantec nur mutmaßen. Anhand der Analysen sei es möglich, dass Buckeye die Tools auf Basis von Artefakten in Internetverkehr selbst entwickelt habe. Dazu hätten sie einen NSA-Angriff beobachten müssen. Weniger wahrscheinlich sei, dass die Chinesen einen nicht ausreichend geschützten Server der Equation Group der NSA gefunden und ausgeräumt hätten. Möglich sei auch ein Leak von der NSA an die chinesischen Hacker.

    Wenn es Hackern in chinesischen Diensten tatsächlich gelungen sein sollte, NSA-Werkzeuge abzugreifen und selbst gegen Ziele einzusetzen, würde das sehr deutlich machen, welche Gefahr von staatlichen Hackern auch in westlichen Demokratien ausgeht. Immer wieder warnen Gegner ausufernder Geheimdienstbefugnisse davor, wie gefährlich es ist, wenn Agenten Kenntnisse über Sicherheitslücken für sich behalten dürfen oder sogar sollen. Werden die nicht gestopft, damit die Agenten bei ihrer Arbeit darauf zurückgreifen können, bleiben alle Nutzer der Software gefährdet. Wenn die National Security Agency solche Cyberwaffen sogar mehrmals verloren hat, gibt das den Argumenten der Kritiker noch mehr Gewicht.
    Quelle : https://www.heise.de/security/meldun...A-4415406.html
    Gruß : Tomba

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  9. #428
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    Staatstrojaner-Posse: LKA Berlin kauft vergeblich teure FinFisher-Spähtechnik

    Neuer Fall für den Rechnungshof und den Bund der Steuerzahler in der Bundeshauptstadt: Die Polizei Berlin hat im Herbst 2012 einen "Pflegevertrag" für einen Staatstrojaner mit dem Münchner Hersteller FinFisher alias Gamma Group in Höhe von über 400.000 Euro trotz massiver rechtlicher Unklarheiten abgeschlossen. 240.000 Euro waren dabei für Hard- und Software, 160.000 Euro für Lizenzen und Updates über fünf Jahre vorgesehen. Eine politische Genehmigung für den Einsatz der Spähtechnik gab es in diesem Zeitraum aber gar nicht.

    Federführend war das Landeskriminalamt (LKA) Berlin, das sich offenbar Hoffnung machte, die umstrittene Software für die Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) unter der bis September 2016 in Berlin regierenden großen Koalition nutzen zu dürfen. Dabei ging es darum, "laufende" Gespräche oder Chats vor einer Verschlüsselung beziehungsweise nach einer Entschlüsselung direkt auf dem Gerät einer Zielperson abzufangen. Rot-Schwarz versuchte damals, den Hersteller der Lauschtechnik und die Details des Deals geheim zu halten. Netzpolitik.org hat den Vertrag jetzt geschwärzt nebst Vor- und Nachspiel veröffentlicht.

    Bedenken gegen Staatstrojaner

    Schon im Dezember 2012 hatten neben Teilen der Opposition auch SPD und CDU im Abgeordnetenhaus demnach schwere Bedenken gegen einen ungezügelt verwendeten Staatstrojaner. Die Regierungsfraktionen beantragten daher im Landesparlament, dass die Software nur "rechtssicher und technisch sauber" genutzt werden dürfe. Sie forderten eine klare Rechtsgrundlage, "um die Einhaltung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts in der Praxis auch tatsächlich sicherzustellen". Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Datenschutzbeauftragte sollten das Programm prüfen und freigeben und dafür teils auch den Quellcode einsehen können.

    Das Plenum des Abgeordnetenhauses verabschiedete den Antrag formal zwar nicht. Dennoch betonte der damalige Innensenator Frank Henkel im August 2013 auf eine SPD-Anfrage hin, dass der Trojaner noch nicht eingesetzt werde. Das LKA "hat die gleiche Software zur Umsetzung einer Quellen-TKÜ wie das Bundeskriminalamt (BKA) beschafft", enttarnte der CDU-Politiker dabei gleich den umstrittenen Produzenten, der Überwachungstechnik auch an autoritäre Staaten wie Ägypten, Äthiopien, Bahrain, Uganda und vermutlich auch die Türkei liefert.

    Begutachtung des Quellcodes
    Das BKA lasse den Quellcode noch begutachten, teilte Henkel weiter mit. Abweichungen der Software von der offiziellen "standardisierenden Leistungsbeschreibung" würden durch die Herstellerfirma noch behoben und neue Versionen dann auch an die Berliner Polizei verteilt. Unabhängig vom geplanten Vorgehen sollte aber auch in der Landespolitik noch geprüft werden, ob "aus Gründen der Rechtssicherheit" eine "eigenständige strafprozessuale Rechtsgrundlage" für das heikle Abhörinstrument zu schaffen sei.

    Laut Berichten an die Berliner Volksvertreter wurden vom LKA auf Landesebene bis einschließlich 2018 keine einschlägigen Maßnahmen durchgeführt. Im September 2016 wurde das Abgeordnetenhaus neu gewählt, Rot-Rot-Grün löste die große Koalition ab. In ihrem Vertrag lehnen SPD, Linke und Grüne eine "anlasslose Quellen-TKÜ" ab. Sie geloben "die Integrität datenverarbeitender Systeme" im Sinne des vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Computer-Grundrechts zu wahren.

    Vertragskündigung

    Im Frühjahr 2017 kündigte das LKA den Vertrag mit FinFisher etwas vorzeitig angesichts der neuen politischen Linie. Daran änderte auch nichts, dass der Bundestag wenig später Staatstrojaner für die alltägliche Strafverfolgung und das Bundesinnenministerium auch speziell FinFisher prinzipiell freigab. Ein Sprecher des aktuellen Innensenators Andreas Geisel (SPD) erklärte gegenüber Netzpolitik.org, dass "Aufwand und Nutzen" der Software generell für die Polizei "nicht in einem angemessenen Verhältnis" gestanden hätten.

    Im Vergleich zum BKA kam das LKA Berlin mit dem letztlich "umsonst" abgeschlossenen Vertrag noch recht günstig weg: Die Bundesbehörde ließ sich parallel die Eigenentwicklung einer ähnlich wie FinFisher funktionierenden Remote Communication Interception Software (RCIS 2.0) insgesamt 5,77 Millionen Euro kosten. Diesen Staatstrojaner sollen theoretisch auch Ermittler in der Hauptstadt und anderen Bundesländern über eine spezielle Schnittstelle nutzen können. Ob diese bereits funktionsfähig ist, bleibt aus polizeitaktischen Gründen geheim.
    Quelle : https://www.heise.de/newsticker/meld...k-4488768.html
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