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Thema: Interessantes

  1. #721
    Globaler Moderator Avatar von Tomba
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    Hammer-Übernahme! Avast kauft CCleaner

    Avast hat Piriform aufgekauft - und damit auch den CCleaner. Der populäre System-Reiniger reiht sich damit in das Software-Angebot von Avast ein, zu dem seit einiger Zeit auch AVG mit seinen Sicherheitslösungen gehört.

    Der CCleaner ist weltweit eines der populärsten Programme und führt auch bei CHIP mit Abstand die Download-Bestenliste an. Und das auch durchaus zurecht, die kostenlose Version des Tuning-Tools entfernt zuverlässig überflüssige Dateien von Ihrem RechnerJetzt die neuesten Schnäppchen bei Saturn entdecken!.

    Nun ist der Entwickler Piriform von Avast aufgekauft worden, wie Avast nun im offiziellen Blog bekannt gab. Damit ist ein weiterer Software-Hersteller von dem tschechischen Unternehmen übernommen worden: Bereits vergangenes Jahr hatte Avast den Konkurrenten AVG geschluckt.

    Die Übernahme ist insofern äußerst spannend, da Avast eigene Tune-Up- und System-Optimierungstools im Sortiment hat. Avast Cleanup etwa, das auch Teil der kompletten SicherheitslösungenJetzt die neuesten Angebote von Kaspersky entdecken! Avast Internet Security oder Avast Free Antivirus ist.

    Was hat Avast mit dem CCleaner vor?
    Laut Blog-Beitrag möchte Avast seine bisheringen Aufräum-Tools, Avast Cleanup und AVG TuneUp, weiter behalten. Der CCleaner scheint also das bisherige Angebot lediglich zu erweitern.
    Wie dies allerdings genau aussehen wird, ist unklar. Bleibt unterm Strich alles so, wie es ist? Wird der CCleaner Bestandteil der Komplettlösungen von Avast respektive AVG? Unwahrscheinlich scheint, dass der CCleaner unter einem anderen Namen weiterlaufen soll - dafür ist das Nutzer-Vertrauen in die "MarkeLogo-Entwicklung für Fotografen" CCleaner viel zu groß. Laut Blog-Beitrag verwenden weltweit 130 Millionen Nutzer den CCleaner, darunter mittlerweile 15 Millionen Android-User.
    Quelle : http://www.chip.de/news/Hammer-Ueber...119062367.html
    Gruß : Tomba

  2. #722
    Globaler Moderator Avatar von Tomba
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    Mozilla installierte heimlich Firefox-Addon von Mr. Robot und sagt sorry

    In der vergangenen Woche hatte Mozilla Grund zur Freude: Binnen einen Monats wurde der neue Firefox 57 Quantum auf über 170 Millionen Geräten installiert, teilte Mozilla stolz mit. Die Freude wird allerdings nun durch negative Publicity getrübt: Bei einer nicht bekannten Anzahl von Firefox-Nutzern installierte nämlich Mozilla in der vergangenen Woche ungefragt ein Werbe-Add-On. Mit dem Add-On "Looking Glass" sollte Werbung für die TV-Serie Mr. Robot gemacht werden. Laut der Beschreibung des Add-Ons entstand dieses in Zusammenarbeit von Mozilla mit den Machern der Serie. "Sind Sie Fan von Mr. Robot? Wenn ja, dann schließen Sie sich der Jagd nach den Antworten an!", heißt es auf der Info-Seite zur Firefox-Erweiterung.

    Wer ist betroffen?
    Die Erweiterung bietet den Zugriff auf ein Browser-Spiel zur TV-Serie. Sie wurde ohne Bestätigung der Nutzer installiert und verblieb inaktiv, bis zur Anmeldung des Spielers beim Browser-Spiel. Betroffen waren auch nur Firefox-Nutzer, die an den Firefox Shield Studies teilnehme, um vorab neue Funktionen und Mozilla-Produkte ausprobieren zu können.

    In Mr. Robot geht es um einen Hacker. Viele der betroffenen Firefox-Nutzer hatten aber keine Ahnung, woher das Add-On kam und dachten, selbst Opfer einer Hacker-Attacke geworden zu sein. Entsprechend sauer fallen die Kommentare der Firefox-Nutzer etwa hier bei Reddit über die Aktion aus. Vor allem auch deshalb, weil Mozilla immer wieder betont, wie sensibel man im Gegensatz zu Google, Microsoft und den anderen großen Unternehmen mit den persönlichen Daten der Nutzer umgehe.

    Nach den aufkeimenden Protesten stoppte Mozilla die Aktion und entschuldigt sich. Das betreffende Add-On "Looking Glass" ist nunmehr nur noch über den Add-On-Marktplatz zur Installation verfügbar. Gegenüber US-Medien erklärte Mozillas Chief Marketing Officer Jascha Kaykas-Wolff, dass die Privatsphäre der Nutzer nicht kompromittiert wurde und durch das Add-On keinerlei Nutzerdaten gesammelt und geteilt wurden. Die Installation des Add-Ons sei geheim gehalten worden, weil man die Zusammenarbeit mit den Mr-Robot-Machern erst zum Ende der aktuellen Staffel publik machen wollte.

    Ein fader Nachgeschmack bleibt. Der Vorfall erinnert auch an den Apple-Faux-Pas im September 2014: Damals wurde auf den iPhones ungefragt ein U2-Album heruntergeladen. Nach den Protesten der Nutzer stellt Apple schließlich eine Möglichkeit zur Verfügung, den Download wieder von den Geräten und aus der ITunes-Bibliothek zu entfernen.
    Quelle : https://www.pcwelt.de/a/mozilla-inst...-sorry,3449135
    Gruß : Tomba

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