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Thema: Internetführerschein

  1. #1
    Senior Mitglied Avatar von Alfred E. Neumann
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    Internetführerschein

    Vor ein paar Jahren gabs mal ne Diskussion zu einem Internet-Führerschein. Warum wurde der eigentlich nicht eingeführt?

  2. #2
    Power Mitglied Avatar von Auggie
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    Wer soll das kontrollieren? Der kleine PC-Händler um die Ecke? Große Ketten wie Media Markt oder Saturn? Die wollen verkaufen, mehr nicht.
    Denn man müßte das ja irgendwie an den PC-Kauf koppeln.
    Zum anderen werden sich viele in ihrer persönlichen Freiheit beschnitten fühlen.

    Was aber immer ernster diskutiert wird, ist, das Provider infizierte Systeme vom Netz abklemmen, bis sie nachweislich sauber sind.
    Das finde ich persönlich sehr viel effektiver.
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  3. #3
    Senior Mitglied Avatar von sven71cb
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    Meine Meinung dazu wäre, das im Zeitalter der Computer und des Internets entsprechendes Grundwissen schon in der Schule vermittelt wird. Auf der anderen Seite sind ja schon etliche Schüler mit der deutschen Sprache und der Mathematik überfordert, wie soll denn da jetzt noch mehr Wissen in die kleinen Köpfe gestopft werden.
    mfg Sven

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  4. #4
    Senior Mitglied Avatar von Alfred E. Neumann
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    Mein Beitrag wurde aus einem anderen Thread hierher verschoben und bezog sich auf einen User. Ich wollte keine Diskussion anfangen. Aber wo wir schonmal dabei sind.
    sven71cb, in der Schule, da lach ich aber.
    Mein Jüngster ist 13, 7. Klasse Gymnasium und eine Stunde Informatik in der Woche.
    Was den Kids im Rahmen des Unterrichts über Sicherheit beigebracht wird, da rollen mir die Fußnägel hoch. Den Lehrern fehlt es einfach an Ausbildung.
    Spybot muss unbedingt installiert werden, weil es vor Spyware schützt und das an Virenschutzprogramm nicht kann. Ein 0900-Warner, wir kennen den ja noch aus Modemzeiten, muss auch unbedingt installiert werden und lauter weiterer Mist wird den Kids verzapft.

    Seitdem mein Sohn sein eigenes Laptop hat (Seitdem er 10 ist), kümmert er sich selbst um seinen Computer. Anfangs hatte er natürlich viele Fragen und ich musste öfter auch mal kontrollieren was er so treibt.

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  6. #5
    Senior Mitglied Avatar von sven71cb
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    Natürlich sollte aktuelles Grundwissen vermittelt werden. Das wiederum ist nur möglich, wenn auch die Lehrer bzw. die Leute die den Unterricht durchführen auch entsprechend geschult werden. Es hilft nicht, schadet aber mehr überholtes Halbwissen von vor 10 Jahren zu vermitteln.
    Aber das ist so eine Sachen mit der Erziehung und dem Bildungssystem. Da gibt es ganz andere Prioritäten als die Vorbereitung auf das Internet.
    mfg Sven

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  7. #6
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    Hallo,

    zu dem Thema müsste man dann ja auch noch die Frage stellen, wer den Benutzern überhaupt das nötige Wissen beibringt, um den Führerschein zu erlangen und wer dann wiederum die Lehrer prüft
    Hier wird ja auch des öfteren manchmal von Hilfesuchenden gefordert, dass sie sich hätten vorher informieren müssten. Manchmal mag das sicherlich seine Berechtigung haben, manchmal aber auch eben nicht, da man sich auch nicht immer über alles informieren kann und wenn man ehrlich ist, in einigen Situationen als Laie auch mal durchaus überfordert sein darf. Man kann natürlich an der Stelle behaupten, dass man lieber dann ganz die Finger davon lassen sollte, aber ist es nicht auch so, dass man genau wie im richtigen Leben nicht immer jede Situation voraussehen kann und mit Dingen konfrontiert wird, die in der besten Schulung wahrscheinlich nicht angesprochen werden würden. Wo ich jederzeit uneinschränkt zustimme: Wenn Dialoge einfach weggeklickt werden, ohne richtig durchgelesen worden zu sein. Aber es gibt eben auch Situationen, in denen ich einfach als Laie nicht verstehen kann, was der PC gerade von mir will und auch in dem Moment vielleicht keinen netten Helfer erreichen kann. Natürlich kann ich dann warten, aber ist das wirklich praktikabel?

    Ich spreche übrigens jetzt nicht über den Fall, aus dem der Eingangsbeitrag ursprünglich stammt, sondern spreche ein generelles Thema an.
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  8. #7
    Matze
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    Eine Umsetzung sehe ich auch insofern als schwierig, da es einer gesetzlichen Regelung bedürfte. Anders sehe ich keine Chance dazu. Aber: Man kann so etwas nicht per Gesetz regeln. Das wäre ein zu tiefer Eingriff in die persönliche Freiheit des Einzelnen. Dann müsste man ja auch den Umgang mit anderen Medien wie z.B. Handy`s oder Spielekonsolen die über eine Internetverbindung verfügen, schulen.
    Und auch in der Praxis wäre das fast unmöglich. Dazu müsste der Internetzugang für jeden solange gesperrt bleiben, bis er belegen kann, an einer entsprechenden Schulung teilgenommen zu haben. Verwaltungstechnisch hätte ein solches Prozedere solch enorme Kosten und einen solch extremen Aufwand, dass es alleine schon daran scheitern würde.
    Man kann nur immer wieder informieren. mehr wird meiner Meinung nach nicht machbar sein.

  9. #8
    Globaler Moderator Avatar von Catweezel
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    sehe ich auch so...
    ....und... vor Schaden bewart ein Führerschein auch nicht... schaut nur auf die Strasse... was da manchmal unterwegs ist.....

  10. #9
    Power Mitglied Avatar von Auggie
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    Zitat Zitat von Catweezel Beitrag anzeigen
    ....und... vor Schaden bewart ein Führerschein auch nicht...
    Das wird auch keiner erwarten, aber es wäre ein vernünftiges Basiswissen vorhanden.
    Da unser Leben in immer größerem Maße vom Computer beherrscht wird, wäre ein Ansatz tatsächlich, wie sven schon schrieb, das Wissen in der Schule zu vermitteln. Damit das funktionieren könnte, müßte man Informatik als ordentliches Schulfach in die Lehrerausbildung und den Lehrplan aufnehmen. Oder zumindest eine Zusatzqualifikation anbieten. Die Kontrolle könnte dann über externe Auditoren erfolgen.
    Aber das das umgesetzt wird, ist wohl im Bereich schöne Utopie anzusiedeln......haben die Schulen doch schon Schwierigkeiten, den Schülern einen respektvollen Umgang beizubringen.
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  11. #10
    Senior Mitglied Avatar von sven71cb
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    Zitat Zitat von Auggie Beitrag anzeigen
    ... haben die Schulen doch schon Schwierigkeiten, den Schülern einen respektvollen Umgang beizubringen.
    Da wiederum sind den Lehrern arg die Hände gebunden. Kinder die vorm Elternhaus keinen Respekt haben, was sehr mit unserer gesellschaftlichen Situation zu tun hat, die haben auch keinen Respekt vor Lehrern. Heute kannst du einen Schüler nicht an die Hand nehmen und ein ernstes Wörtchen reden. Da drohen dir die gleich, das sie mit anderen Freunden auflauern oder du hast am nächsten Tag ne Macke im Wagen.
    Früher hatte man in 2-er Reihe die Treppe zum Eingang der Schule erklommen und wenn da auch nur ein Mux zu hören war, da pfiff der Rohrstock um die Ohren. Und wenn du dann nach hause gekommen bist und dein Vater hat gefragt woher die Strieme kommt und du im anschließend erzählt hast, das diese vom Lehrer sei, weil du dich nicht benehmen konntest, dann hast du gleich noch eine hinterher bekommen. Dein Verhalten hat sich sofort geändert und einen solchen Vorfall gab es nie wieder.
    In der heutigen Zeit ist alles erlaubt, die Strafen sind lächerlich und durch soziale Schwierigkeiten im Elternhaus ist keine vernünftige Erziehung mehr möglich. Dies wird von Generation zu Generation immer schlimmer!
    So, jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgekommen und bitte das zu entschuldigen.
    mfg Sven

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