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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum wurde die verstrichene Prüfzeit aus avast! 2014 entfernt?



ostfried
17.10.13, 17:02
Wem hätte es denn eigentlich wehgetan, beide hier vermissten Aspekte einfach drinzulassen? Ich meine, die üblichen Punkte

a) unnötiger Programmier-, Rechen- bzw. Ressourcenaufwand
b) würde unbedarfte User verwirren
c) User wünschten Änderung

können hier doch nicht wirklich ernsthaft als Ursache verkauft werden, oder? Meines Erachtens stellen beide Kürzungen natürlich nun keinerlei eklatante, aber eben doch eine Verschlechterung des Produktes dar.

Ich für meinen Teil vermisse übrigens ebenso schmerzlich die Anzeige der Scangeschwindigkeit wie in der 8er, war das doch häufig ein schöner Indikator dafür, dass irgend etwas gerade das System auslastet, was es nicht sollte. Aber das wirklich nur am Rande.

Merlin
17.10.13, 17:20
Hallo,

warum ist die Anzeige der verstrichenen Zeit eine Indikator dafür, dass etwas das System auslastet?

ostfried
17.10.13, 17:34
Nicht die Anzeige der verstrichenen Zeit, die Scangeschwindigkeit aus der 8er Version. Also mit wie viel Mb/s die Dateien 'durchgezogen' werden. Sind einer oder mehrere Kerne ausgelastet, rödelt die Platte aus diversesten Gründen beim Scan, verlassen diese werte den üblichen Rahmen. Aber wie gesagt, das ist nur ne völlige Kleinigkeit. Nerviger ist für mich das Fehlen der Zeitangabe, das ein Abschätzen über die noch ausstehende Dauer des Scanvorganges um ein Vielfaches schwerer macht als früher, wo man die für das eigene System übliche Minutendauer im Kopf hatte und nur vergleichen musste. Denn die Prozentangabe ist da nun wirklich nur wenig hilfreich, zeigt die bspw. nach Abschluss meiner 30Gb-Systempartition teils um die 50% an, während dann noch 370 GB kommen. Und glaub mir, die dauern wesentlich länger als die bisherige Scanzeit, ergo: Prozentangabe zum Abschätzen der Gesamtdauer ist Käse. Und ebenso nervig eben die fehlende Option, einzelne Protokolle zu löschen. Jeder abgebrochene Scanvorgang, und das kommt nun einmal des öfteren vor, lümmelt sich anschließend noch im Scanverlauf rum, was den Überblick doch erschwert.

Merlin
17.10.13, 17:50
Hallo,

eine Zeitangabe wird von einigen Benutzern als ebenso "Käse" empfunden, da sie in vielen Fällen nicht die tatsächlich verbleibende Zeit wiederspiegelt, eben weil Beschaffenheit der Daten nicht vorhergesehen werden kann (zumindest nicht ohne aufwendige, vorherige Analyse).

ostfried
17.10.13, 18:45
Sorry, aber da lief in der 8er einfach nur eine Zeit in Sekunden und Minuten ab, die schlicht und ergreifend mitzählte, wie lange der Scan schon dauerte (!). Und eine Sekunde dauert eine Sekunde, und wenn mein Rechner dabei oder 5 Minuten darauf brennen sollte.

Nochmal: Es geht mir bzw. uns NICHT um eine Restdaueranzeige! Die hatte doch auch die 8er nie. (Oder?)

Tomba
17.10.13, 18:53
Nochmal: Es geht mir bzw. uns NICHT um eine Restdaueranzeige! Die hatte doch auch die 8er nie. (Oder?)

Hallo,

genau. Diese gab es auch in der 8er nie, wie schon mal zuvor in einem Beitrag von mir bereits erwähnt.

Merlin
17.10.13, 19:13
Hallo,

auch umgekehrt trifft das gleiche zu. Die Restdauer lässt sich aus der bisherigen Dauer nicht wirklich erschliessen. Wenn beispielsweise (durch neue Installationen, Updates,...) neue Dateien auf dem PC landen, die aus komprimierten oder großen Dateien bestehen, wird die Prüfung länger dauern. Manche dieser Dateien sind vielleicht noch temporär und sind beim nächsten Mal wieder verschwunden. Dazu kommt noch, dass auch die Rechnerauslastung nicht immer gleich ist (bedingt durch andere Hintergrundprozesse).

ostfried
17.10.13, 19:25
Doch.

Scannt man ca. alle 2 Tage und lässt man den Rechner dabei aus Prinzip und grundlegenden Sicherheitsüberlegungen völlig in Ruhe (und ja, ich habe auch alle Hintergrundprozesse unter Kontrolle und temporäre Dateien im Blick. Ich kenne meinen Rechner besser als meine Frau, glaub mir...), hat man nahezu identische Bedingungen und kann bspw. aus dem Hinweis, dass der Scan bereits 27 Minuten geht, bei Wissen um die übliche Dauer messerscharf schlussfolgern, wann der Rechner wieder verwendbar ist. Zumindest um ein Vielfaches genauer als über mühevolles Abschätzen über die Prozentangabe, eben aus oben gegebenen Hinweisen zu deren Grundproblem. Und bei allen deinen Zweifeln daran, die seien dir ja auch gern gegönnt:

Wehgetan oder Nachteile verschafft oder produziert hat die Zeitangabe doch nun wirklich niemandem, genauso wie das Löschen einzelner Protokolle. Trotzdem flog beides raus. Schwierig einsehbar, das...

Merlin
17.10.13, 20:01
Hallo,

mir erschliesst sich trotzdem nicht der Sinn der Anzeige der bereits abgelaufenen Zeit. Diese lässt im Prinzip keine Rückschlüsse auf die gesamte Dauer der Prüfung zu. Es ist aber auch ganz einfach, hier einen Workaround zu nutzen, wenn du die verstrichene Zeit unbedingt wissen musst. Merke dir einfach den Zeitpunkt, an dem du die Prüfung gestartet hast.

Das mit den Prüfprotokollen finde ich jetzt auch nicht so schlimm. Die fressen ja kein Brot und ich wage mal zu behaupten, dass die wenigsten Benutzer die Prüfungen so akribisch wie du durchführen :)

ostfried
18.10.13, 00:23
BEIDE Punkte fressen kein Brot. Sondern waren schlicht nützlich, sonst nichts. Warum also mussten sie weg?

Das erschließt sich mir halt nicht.

Merlin
18.10.13, 09:37
Hallo,

sie sind dem neuen Design zum Opfer gefallen. Das muss sich dir auch nicht erschliessen, es ist halt so :) Bisher beschweren sich nicht sehr viele Nutzer darüber, daher ist davon auszugehen, dass auch nicht sehr viele Nutzer darauf Wert gelegt haben.

Ich habe das Thema mal in den Grundsatzdiskussionen-Bereich verschoben.