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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Internetführerschein



Alfred E. Neumann
24.05.11, 17:56
Vor ein paar Jahren gabs mal ne Diskussion zu einem Internet-Führerschein. Warum wurde der eigentlich nicht eingeführt?

Auggie
24.05.11, 19:01
Wer soll das kontrollieren? Der kleine PC-Händler um die Ecke? Große Ketten wie Media Markt oder Saturn? Die wollen verkaufen, mehr nicht.
Denn man müßte das ja irgendwie an den PC-Kauf koppeln.
Zum anderen werden sich viele in ihrer persönlichen Freiheit beschnitten fühlen.

Was aber immer ernster diskutiert wird, ist, das Provider infizierte Systeme vom Netz abklemmen, bis sie nachweislich sauber sind.
Das finde ich persönlich sehr viel effektiver.

sven71cb
24.05.11, 19:16
Meine Meinung dazu wäre, das im Zeitalter der Computer und des Internets entsprechendes Grundwissen schon in der Schule vermittelt wird. Auf der anderen Seite sind ja schon etliche Schüler mit der deutschen Sprache und der Mathematik überfordert, wie soll denn da jetzt noch mehr Wissen in die kleinen Köpfe gestopft werden.

Alfred E. Neumann
24.05.11, 19:34
Mein Beitrag wurde aus einem anderen Thread hierher verschoben und bezog sich auf einen User. Ich wollte keine Diskussion anfangen. Aber wo wir schonmal dabei sind.
sven71cb, in der Schule, da lach ich aber.
Mein Jüngster ist 13, 7. Klasse Gymnasium und eine Stunde Informatik in der Woche.
Was den Kids im Rahmen des Unterrichts über Sicherheit beigebracht wird, da rollen mir die Fußnägel hoch. Den Lehrern fehlt es einfach an Ausbildung.
Spybot muss unbedingt installiert werden, weil es vor Spyware schützt und das an Virenschutzprogramm nicht kann. Ein 0900-Warner, wir kennen den ja noch aus Modemzeiten, muss auch unbedingt installiert werden und lauter weiterer Mist wird den Kids verzapft.

Seitdem mein Sohn sein eigenes Laptop hat (Seitdem er 10 ist), kümmert er sich selbst um seinen Computer. Anfangs hatte er natürlich viele Fragen und ich musste öfter auch mal kontrollieren was er so treibt.

sven71cb
24.05.11, 19:43
Natürlich sollte aktuelles Grundwissen vermittelt werden. Das wiederum ist nur möglich, wenn auch die Lehrer bzw. die Leute die den Unterricht durchführen auch entsprechend geschult werden. Es hilft nicht, schadet aber mehr überholtes Halbwissen von vor 10 Jahren zu vermitteln.
Aber das ist so eine Sachen mit der Erziehung und dem Bildungssystem. Da gibt es ganz andere Prioritäten als die Vorbereitung auf das Internet.

Merlin
24.05.11, 19:50
Hallo,

zu dem Thema müsste man dann ja auch noch die Frage stellen, wer den Benutzern überhaupt das nötige Wissen beibringt, um den Führerschein zu erlangen und wer dann wiederum die Lehrer prüft ;)
Hier wird ja auch des öfteren manchmal von Hilfesuchenden gefordert, dass sie sich hätten vorher informieren müssten. Manchmal mag das sicherlich seine Berechtigung haben, manchmal aber auch eben nicht, da man sich auch nicht immer über alles informieren kann und wenn man ehrlich ist, in einigen Situationen als Laie auch mal durchaus überfordert sein darf. Man kann natürlich an der Stelle behaupten, dass man lieber dann ganz die Finger davon lassen sollte, aber ist es nicht auch so, dass man genau wie im richtigen Leben nicht immer jede Situation voraussehen kann und mit Dingen konfrontiert wird, die in der besten Schulung wahrscheinlich nicht angesprochen werden würden. Wo ich jederzeit uneinschränkt zustimme: Wenn Dialoge einfach weggeklickt werden, ohne richtig durchgelesen worden zu sein. Aber es gibt eben auch Situationen, in denen ich einfach als Laie nicht verstehen kann, was der PC gerade von mir will und auch in dem Moment vielleicht keinen netten Helfer erreichen kann. Natürlich kann ich dann warten, aber ist das wirklich praktikabel?

Ich spreche übrigens jetzt nicht über den Fall, aus dem der Eingangsbeitrag ursprünglich stammt, sondern spreche ein generelles Thema an.

Matze
24.05.11, 20:37
Eine Umsetzung sehe ich auch insofern als schwierig, da es einer gesetzlichen Regelung bedürfte. Anders sehe ich keine Chance dazu. Aber: Man kann so etwas nicht per Gesetz regeln. Das wäre ein zu tiefer Eingriff in die persönliche Freiheit des Einzelnen. Dann müsste man ja auch den Umgang mit anderen Medien wie z.B. Handy`s oder Spielekonsolen die über eine Internetverbindung verfügen, schulen.
Und auch in der Praxis wäre das fast unmöglich. Dazu müsste der Internetzugang für jeden solange gesperrt bleiben, bis er belegen kann, an einer entsprechenden Schulung teilgenommen zu haben. Verwaltungstechnisch hätte ein solches Prozedere solch enorme Kosten und einen solch extremen Aufwand, dass es alleine schon daran scheitern würde.
Man kann nur immer wieder informieren. mehr wird meiner Meinung nach nicht machbar sein.

Catweezel
25.05.11, 21:18
sehe ich auch so...
....und... vor Schaden bewart ein Führerschein auch nicht... schaut nur auf die Strasse... was da manchmal unterwegs ist..... :D:D:cool:

Auggie
25.05.11, 21:53
....und... vor Schaden bewart ein Führerschein auch nicht...
Das wird auch keiner erwarten, aber es wäre ein vernünftiges Basiswissen vorhanden.
Da unser Leben in immer größerem Maße vom Computer beherrscht wird, wäre ein Ansatz tatsächlich, wie sven schon schrieb, das Wissen in der Schule zu vermitteln. Damit das funktionieren könnte, müßte man Informatik als ordentliches Schulfach in die Lehrerausbildung und den Lehrplan aufnehmen. Oder zumindest eine Zusatzqualifikation anbieten. Die Kontrolle könnte dann über externe Auditoren erfolgen.
Aber das das umgesetzt wird, ist wohl im Bereich schöne Utopie anzusiedeln......haben die Schulen doch schon Schwierigkeiten, den Schülern einen respektvollen Umgang beizubringen.

sven71cb
25.05.11, 22:11
... haben die Schulen doch schon Schwierigkeiten, den Schülern einen respektvollen Umgang beizubringen.

Da wiederum sind den Lehrern arg die Hände gebunden. Kinder die vorm Elternhaus keinen Respekt haben, was sehr mit unserer gesellschaftlichen Situation zu tun hat, die haben auch keinen Respekt vor Lehrern. Heute kannst du einen Schüler nicht an die Hand nehmen und ein ernstes Wörtchen reden. Da drohen dir die gleich, das sie mit anderen Freunden auflauern oder du hast am nächsten Tag ne Macke im Wagen.
Früher hatte man in 2-er Reihe die Treppe zum Eingang der Schule erklommen und wenn da auch nur ein Mux zu hören war, da pfiff der Rohrstock um die Ohren. Und wenn du dann nach hause gekommen bist und dein Vater hat gefragt woher die Strieme kommt und du im anschließend erzählt hast, das diese vom Lehrer sei, weil du dich nicht benehmen konntest, dann hast du gleich noch eine hinterher bekommen. Dein Verhalten hat sich sofort geändert und einen solchen Vorfall gab es nie wieder.
In der heutigen Zeit ist alles erlaubt, die Strafen sind lächerlich und durch soziale Schwierigkeiten im Elternhaus ist keine vernünftige Erziehung mehr möglich. Dies wird von Generation zu Generation immer schlimmer!
So, jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgekommen und bitte das zu entschuldigen.

Auggie
01.06.11, 10:37
Ein erster Einstiegspunkt für den unerfahrenen User ist die diese Seite von Microsoft: https://www.irbi.de/default.aspx
Die Seite stellt imho eine gute Möglichkeit dar, zu überprüfen, wo man in Sachen PC-Sicherheit steht.

sven71cb
01.06.11, 11:00
Super! Da haben die mir doch fast meine Idee gestohlen. Diese wäre gewesen, das jedes Betriebssystem zusätzlich mit einer Broschüre ausgeliefert wird. In dieser Broschüre wird beschrieben, wie man sich im Internet zu verhalten hat. Beim ersten Start des PC´s öffnet sich nun ein Fragenkatalog und bevor der nicht einwandfrei beantwortet wurde, gibt es keine Verbindung zum Internet. Somit müssen sich User erst einmal mit dem Thema auseinandersetzen. Bei jedem neuen Betriebssystem sind auch wieder neue, aktuelle Fragen zu beantworten. Die User, die vernünftig und umsichtig im Netz unterwegs sein wollen, werden sich auch dementsprechend benehmen. Die User, die darauf pfeifen sind schlecht zu kontrollieren und es müssen andere Maßnahmen greifen, mit denen ich mich noch nicht auseinandergesetzt habe.

Matze
01.06.11, 11:13
Ein interessanter Ansatzpunkt.
Man könnte das aber auch weniger vom OS abhängig machen und stattdessen den Provider in die Pflicht nehmen.
Z:B: Freischaltung des Internetzugangs erst nach Beantwortung diverser Fragen und Kenntnisnahme verschiedener Verhaltensregeln.
Dieses könnte man zur alljährlichen Pflicht für den User machen, so dass er jedes Jahr eine "Auffrischung" bekommt.

Auggie
01.06.11, 11:17
Die Seite gibt es schon längere Zeit (hatte ich glaube ich seinerzeit im Thread über ein sinnvolles Sicherheitssystem erwähnt).

Deine Idee mit dem Fragenkatalog halte ich für technisch undurchführbar.....es drängen sich eine Menge Fragen auf:
Wie wird "erster Start" definiert? Was passiert, wenn man nur 85% der Fragen richtig beantwortet hat? Läuft dann der Anschluss nur mit 85% der möglichen Leistung? Ich erinnere mich dunkel, selbst irgendwo mal gepatzt zu haben, als ich seinerzeit die Scenarios mal durchgespielt hatte.
Und es bleibt immer noch die Frage, ob sich das überhaupt technisch so umsetzen lässt.

Ist aber auf jeden Fall ein diskutierenswerter und interessanter Ansatz.

uweli1967
01.06.11, 11:18
Die Sache hört sich ja gut an, muss ich zugeben;)aber angenommen es kommt wirklich dazu und Vater Peter Müller kauft einen neuen PC samt Betriebssystem arbeitet sauber alles ab und bekommt den Internetführerschein bzw vom Provider die Freigabe. So weit so gut, nun setzt sich aber mal seine Frau oder eines der Kinder an dem vom Provider frei geschalten PC's und ist weniger vorsichtig.....was dann passieren kann wissen wir alle:(

sven71cb
01.06.11, 11:18
@Matze: Das ist natürlich auch eine Variante und zudem mit einem festgelegten Intervall von einem Jahr besser noch als die Version mit dem Betriebssystem, welches ja nicht so oft wechselt.

@Auggie: Was ist an "ersten Start" (versuch eine Verbindung mit dem Internet aufzunehmen) nicht zu verstehen?
Und die Fragen müssen alle richtig beantwortet werden! Die Broschüre liegt zur Hand und man sollte schon fähig sein diese auch zu lesen, ansonsten hat man nichts im Internet verloren.

@Uwe: Ja, über die spätere Kontrolle zerbreche ich mir auch den Kopf. In dem Fall hätte derjenige, der den Internetführerschein gemacht hat fahrlässig gehandelt, weil er jemanden hinter das Steuer ließ, ohne sich davon zu überzeugen, das diese Person auch fahren kann bzw. die Qualifikation besitzt. Einzige Konsequenz daraus, bei auffälligen Fehlverhalten wird die Leitung vom Provider gekappt und der User wird zur MPU vorgeladen ;).

uweli1967
01.06.11, 11:26
@Uwe: Ja, über die spätere Kontrolle zerbreche ich mir auch den Kopf. In dem Fall hätte derjenige, der den Internetführerschein gemacht hat fahrlässig gehandelt, weil er jemanden hinter das Steuer ließ, ohne sich davon zu überzeugen, das diese Person auch fahren kann bzw. die Qualifikation besitzt. Einzige Konsequenz daraus, bei auffälligen Fehlverhalten wird die Leitung vom Provider gekappt und der User wird zur MPU vorgeladen ;).Sven, dich möchte ich nicht als Prüfer für die MPU haben;)wenn doch würde ich gleich einen Baseballschläger mitbringen;)

sven71cb
01.06.11, 11:27
Uwe, siehe oben :)

uweli1967
01.06.11, 11:33
Ich hab es gelesen Sven, aber es wird immer ein Restrisiko bleiben und ob der Provider wirklich den Internetanschluss sperren darf, ist eine andere Frage. Dazu müsste vielleicht von der Regierung ein entsprechendes Gesetz verabschiedet werden. Ob das wiederum die Regierung macht?

Matze
01.06.11, 11:47
Die Regierung bräuchte nur die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Für das weitere Szenario käme die Bundesnetzagentur in Frage.
Die technische Durchführun sehe ich nicht als ernsthaftes Problem.
Jeder der bei einem Provider seiner Wahl einen Internetanschluß beantragt bekommt darauf einen entsprechenden Fragenkatalog. Erst nach dessen Beantwortung würde er dann die Zugangsdaten erhalten. Diese gelten jeweils für 1 Jahr, danach wieder eine aktuelle Überprüfung.
Für das von Uwe geschilderte Problem mit der anschließenden Nutzung durch Dritte (z.B. Familienangehörige) könnte es auch eine Lösung geben. Nur welche - darüber muß ich mal nachdenken. Auf Anhieb habe ich jetzt keine Idee. Aber vielleicht fällt mir noch ein Vorschlag ein.


So weit so gut, nun setzt sich aber mal seine Frau oder eines der Kinder an dem vom Provider frei geschalten PC's und ist weniger vorsichtig.....

Dann wäre derjenige verantwortlich, über den der Anschluss läuft. So als eine Idee von mir. Wir wollen doch das die User untereinander das Verhalten ebenfalls schulen

Merlin
01.06.11, 13:59
Hallo,

ich denke, dass Kurse sowie Internetführerscheine erstmal sehr weit in die Zukunft gedacht sind und auch teilweise irgendwo (ohne persönliche Bewertung) gegen das Ideal des freien Zugangs zu Informationen verstossen würden. Die Frage, die dann nämlich wieder aufkommt, geht nämlich in eine ähnliche Richtung wie die, die bei der Diskussion über staatlich regulierte Inhalte entstanden ist: Wer entscheidet wer welche Inhalten sehen oder (in diesem Fall) Zugang zum Netz haben darf. Natürlich kann man dafür Richtlinien festlegen, trotzdem könnten ja bereits bei der Entstehung dieser andere Interessen mit reinspielen.

Keine komplette Lösung des Problems, aber eine Verbesserung der Lage wäre z.B. das hier: http://www.heise.de/security/meldung/US-Provider-Comcast-warnt-Kunden-vor-Virenbefall-821196.html

Auggie
01.06.11, 14:06
Das riecht förmlich nach Verschwörungstheorien diverser USA-Gegner :)
Ich finde diesen Ansatz durchaus nachahmendswert.

sven71cb
01.06.11, 14:09
Na toll, ständige Überwachung meiner Person beim surfen im Internet. Das ist für mich keine so gute Alternative, obwohl das ja schon jetzt nicht anders ist :(.

Merlin
01.06.11, 14:13
Hallo,


Na toll, ständige Überwachung meiner Person beim surfen im Internet. Das ist für mich keine so gute Alternative, obwohl das ja schon jetzt nicht anders ist :(.

ist das nicht ein bisschen vorschnell geurteilt? Wie ein Befall identifiziert werden müsste, kann man ja immer noch diskutieren, dazu könnte man z.B. bestimmte Ports beobachten, die gerne ausgenutzt werden. U.a. wird in dem Artikel ja auch erwähnt, dass man solch eine Möglichkeit in Deutschland ohnehin genau prüfen müsste.

sven71cb
01.06.11, 14:16
Naja, der Otto normal User sieht da wohl eher nicht durch, wer oder was auf seinem System passiert und welche Daten nebenher noch so gesammelt werden. Ich möchte dieses System nicht verurteilen, bin aber doch eher sehr skeptisch diesem gegenüber.

Merlin
01.06.11, 14:30
Hallo,


bin aber doch eher sehr skeptisch diesem gegenüber.

das ist ja auch generell nicht falsch und wenn keiner skeptisch wäre, gäbe es auch keine Leute, die das dann genauer untersuchen würden, im Anschluss daran auch Kritik üben. Aber: Die Massnahme wird ja nicht direkt schlecht dadurch, dass sie versucht die Verbreitung durch Viren zusätzlich durch das "aufmerksam machen" der Benutzer einzudämmen. Wie es dann umgesetzt wird, ist eine andere Frage und da gebe ich dir auch recht, das muss genau abgeklärt werden. Die Idee selbst ist aber gar nicht mal schlecht.
Ich würde sie vielleicht aber noch anders lösen. Und zwar nicht durch ein Programm auf dem Rechner des Benutzers, sondern durch die zentrale Analyse. Dabei reicht es ja im ersten Schritt (um auch größere Kosten zu vermeiden) eine grundsätzliche Warnung rauszugeben, wenn immenser Datenverkehr entsteht oder bekannte Ports, die auch von Malware genutzt werden, zu beobachten. Die Warnungen würde ich dann z.B. per E-Mail verschicken. So ist a) nichts direkt auf dem Rechner und b) kann dadurch dann diese Sicherheitsmassnahme auch nicht durch Malware ausser Kraft gesetzt werden.
Teilweise blockieren z.B. einige Provider hier in Deutschland schon die Ports 135-139, die nur im internen Netzwerk benötigt werden und über die der Blaster Wurm damals verbreitet worden ist. Dadurch kommt es auch bei einigen zu DCOM Meldungen des Netzwerk-Schutz von avast! und bei anderen nicht.

Auggie
01.06.11, 16:38
In dem von Adama wird aber auch darüber berichtet, das der Datentraffic beobachtet wird.
Das macht der Provider sowieso schon zur Rechnungsstellung. Wo sollte da das Problem liegen?
Das hat auch nix mit Vorratsdatenspeicherung zu tun.
Mit den entsprechenden Analyse-Tools wäre das imho sogar schnell umsetzbar......entsprechende Monitoring-Tools sind in großen Netzwerken sowie Standard.
Was dabei gewährleistet werden müßte, ist, das die Daten nach Rechnungsstellung sicher gelöscht werden und die aufbereiteten Daten keinen Dritten zur Verfügung gestellt werden; Sicherheitsunternehmen könnten daran durchaus Interesse bekunden, z.B. für personalisierte Werbung.

Alfred E. Neumann
02.06.11, 11:30
Ich habe diesen Thread nicht absichtlich ausgelöst.
Wenn ich mir die Fragen von einigen Neulingen so anschaue, sollte man vor den Internetführerschein erst mal einen Lesetest setzen.
Manche User sind offenbar schon damit überfordert, ein Programmfenster zu lesen oder die Programmhilfe zu verwenden.

Auggie
02.06.11, 17:15
In sogen. IT-Kreisen gilt es als Armutszeugnis, die Taste F1 aufzurufen.
Die Programmhilfe kann sicher nicht alle Fragen beantworten, viele Fragen (auch hier im Forum) ließen sich jedoch durch ein bischen lesen in der Programmhilfe vermeiden.

Zurück zum Thema:
Auch wenn es vielleicht noch dauern wird, bis diese Idee umgesetzt wird, finde ich sie sehr sinnvoll, um einen Grundstock an Wissen über PC-Sicherheit anzulegen.
Ich bin immer noch der Meinung, das die größte Sicherheitslücke der User selbst ist. Viel Gefährdungspotential ließe sich allein mit dem gesunden Menschenverstand und einer gesunden Portion Skepsis vermeiden, ganz ohne Sicherheitstools. Dafür wiederum ist Wissen notwendig, also erst mal lesen.
Denkbar wäre bspw., so einen Kurs zum Erwerb eines Internetführerscheins mit einem Preisnachlass beim Internetanschluß zu bundeln.

Falls jetzt jemand einfällt, zu denken, das ist alles Wunschdenken.......mit diesem Totschlagargument brauchen wir dann gar nicht mehr weiter zu diskutieren.....

Catweezel
11.06.11, 18:11
wird der Eine oder Andere eventll. schon längst gelesen haben, aber vor dem Internetführerschein kommt der PC-Führerschein :cool:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,767754,00.html
(http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,767754,00.html)http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,765742,00.html

(http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,765742,00.html)da sind schon Knaller bei, die man gar nicht glauben mag.
Aber ich habe auch schon einiges Erlebt, was in die Richtung geht. Da heißt es immer, viel Luft holen (natürlich, ohne sich das anmerken zu lassen) und Verständnis zeigen.

Merlin
12.06.11, 16:36
Hallo,

warum sollte man in der Verlegenheit kommen, die F1 Taste zu drücken und über das Niedergeschriebene nachdenken zu müssen, wenn einem das auch vorgekaut werden kann? :) Einen Internet-Führerschein wird es nicht geben, zumindest nicht so bald, das sollte ja auch vor dem Thema klar gewesen sein und ich habe es auch eher als Seitenhieb von Alfred E. Neumann verstanden :) Trotzdem ist ja interessant, was bei dieser Diskussion schon rumgekommen ist.