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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie oft scant ihr mit Avast euer System und jeweils mit welchem Scanprofil?



malin
10.02.11, 19:44
Hallo,

ich würde gerne eure Erfahrungswerte nutzen und euch fragen, wie oft ihr euer System mit Avast scant. Wie oft ist es überhaupt sinnvoll? Wöchentlich, Monatlich etc.?

(Kleine Hintergrundinfo: ich war früher eher paranoid veranlagt in PC-Sachen, aber je mehr ich jetzt darüber nachdenke und mich damit beschäftige, desto mehr lässt das nach. Ich habe mit jedem AV-Programm (und egal ob 98 oder 99% Erkennung) einen Echtzeitschutz, der aktiv ist und gerade bei Avast wird ja jede Datei beim Zugriff gescant. Mir scheinen also allzu häufige Überprüfungen auch in die Tiefe nicht unbedingt notwendig.)

Welches Scanprofil nutzt ihr jeweils, also immer eine benutzerdefinierte vollständige Prüfung aller Dateien oder Schnellüberprüfungen?

Auch würde mich folgende Konstellation interessieren: wie habt ihr nach der Neuinstallation von Avast (nach dem Wechsel von einem anderen AV-Programm zu Avast) das allererste Mal gescannt?

Danke schonmal und viele Grüße

sven71cb
10.02.11, 19:56
hi,

also ich mache einmal die Woche eine benutzerdefinierte vollständige Überprüfung. Zusätzlich dann auch mit MbAM und Emsisoft Emergency Kit.
Nach dem Wechsel zu avast! habe ich auch eine vollständige Überprüfung gefahren und gut war:).

Alfred E. Neumann
10.02.11, 20:56
Ich mach alle zwei Wochen einen Scan einen Scan mit Malwarebytes oder mit Emsisoft.
Mit Avast scanne ich vielleicht einmal im halben Jahr, dann aber die Boottimeprüfung. Die Scans mit Avast halte ich für nicht so wichtig, weil Avast Schädlinge erkennen sollte, wenn sie auf meinen Recher kommen. Wenn der Echtzeitschutz Schädlinge nicht erkennen sollte, wird sie der Scan wahrscheinlich auch nicht finden.
Ab und zu mache ich noch einen Onlinescan mit einem Konkurrenzprodukt.

Auggie
10.02.11, 21:37
Ich mache höchstens mal einen Scan, wenn ich irgendetwas bemerkt habe auf meinem System, was plötzlich anders ist.
Dann wird mit der Startzeit-Prüfung das Systemlaufwerk geprüft, denn sämtliche Nutzdaten von mir sind auf verschiedene Partitionen verteilt. Danach folgt ein Scan mit Malwarebytes Anti-Malware (MBAM), weil der zusätzlich zum Filesystem die Registry scant.
Archive prüfe ich vor dem Entpacken per Kontextmenü.

Bei bewußtem Umgang mit dem Medium Internet und der gesunden Portion Skepsis gepaart mit dem gesunden Menschenverstand, braucht es imho keine regelmäßigen Scans.

tiger64
11.02.11, 21:47
Wenn der Echtzeitschutz Schädlinge nicht erkennen sollte, wird sie der Scan wahrscheinlich auch nicht finden.

Da wäre ich mir nicht so sicher
ein vollständigen scann kannst du wesentlich "schärfer"einstellen und somit kann der auch mal was
finden was der hintergrundwächter durchgelassen hat!
Diese Erfahrung habe ich übrigens selbst schon gemacht,mehrmals sogar!
Wenn das so stimmen würde bräuchte kein av programm mehr eine scanner-funktion

Auggie
11.02.11, 22:26
Wenn man schon zitiert, dann bitte richtig.....

Im Grunde braucht man allerhöchsten einen On-Demand-Scanner; wie wir gesehen haben, ist aber selbst ein AV-Programm mit Echtzeitschutz noch zu wenig, wenn der Anwender die Verantwortung für sein System auf das installierte AV-Programm verlagert.
Das beste AV-Programm ist immer noch der gesunde Menschenverstand und der bewußte Umgang mit dem Medium Internet; da kommt sogar neuronale Intelligenz zum Einsatz.

uweli1967
11.02.11, 22:27
Wenn der Echtzeitschutz Schädlinge nicht erkennen sollte, wird sie der Scan wahrscheinlich auch nicht finden.Täusch dich da mal nicht Alfred E. Neumann, ich denke es gibt noch mehr als genug Schädlinge die wissen wie sie an Echtzeitschutzmodulen vorbeikommen aber dann von OnDemand Scannern erkannt werden. Beispiel? wie oft hatten wir hier schon User mit Avast 5 Free die sich Infektionen eingefangen hatten,die wohl nicht vom Echtzeitschutz bemerkt wurden aber dann von Malwarebytes oder Emsisoft Emergency Kit gefunden und gelöscht werden konnten?

Auggie
11.02.11, 22:36
Beispiel? wie oft hatten wir hier schon User mit Avast 5 Free die sich Infektionen eingefangen hatten,die wohl nicht vom Echtzeitschutz bemerkt wurden aber dann von Malwarebytes oder Emsisoft Emergency Kit gefunden und gelöscht werden konnten?
Bist Du Dir denn sicher, das sich die Schädlinge am Echtzeitschutz vorbei geschummelt haben, weil dieser die Schädlinge nicht erkannt hat? Ich denke, es ist vielmehr so, das der Anwender es zugelassen hat.
Sowohl beim Echtzeitschutz wie auch beim On-Demand-Scan kommt ein und die selbe Signatur zum Einsatz, auch die Heuristik ist die gleiche......wie sollte sich da die Erkennungsleistung unterscheiden?

uweli1967
11.02.11, 22:44
Sicher bin ich nicht Auggie denn es ist ewig her als zuletzt ein Schädling auf meinem System war, ich ging eher danach was betroffene User hier schrieben. Stellt sich halt die Frage: Wurde der Eindringungsversuch von Avast erkannt und den Usern gemeldet und diese haben falsch reagiert oder nicht? Ich glaube aber schon das es Malware gibt, die sich an Echtzeitschutzmodulen "vorbeischleichen" kann.

uweli1967
11.02.11, 22:58
Ein Beispiel Auggie: es ist bekannt dass ich auch in anderen Security Foren aktiv bin und dort wurden schon infizierte Webseiten(keine sog. dunklen Webseiten wohlgemerkt)aufgezeigt mit infizierten Exploits bei denen kein Schutzmodul von Avast oder manch anderen AV's reagierte aber von anderen AV's wiederum reagierte dessen Webschutz. Also gibt es doch Einfallstore, bei denen manche Schutzmechanismen einiger AV's in dem Moment in dem die infizierte Webseite aufgerufen wird nicht die Gefahr erkennen und bannen können(?)

tiger64
11.02.11, 23:06
uweli,wie ich schon bemerkte habe ich das schon paar mal erlebt das der wächter ein schädling
nicht blockiert hat
Warum weiß ich nicht,aber der vollscann hat ihn dann beseitigt.
Es stimmt ja das signatur und heuristik die gleiche ist,trotzdem ist der vollscann unersätlich!
es gibt ja auch tests wo jeweils beide scanner eines av-programms getestet werden
und des öffteren gibt es da unterschiedliche erkennungsraten,die höchste ist dann
grundsätzlich immer beim vollscann.
ich verlasse mich auf jeden fall nicht mehr nur auf den Hintergrundwächter und lasse jeden Tag
einmal ein benutzerdefinierten vollscan durchlaufen.
Manchmal,bei verdacht,auch zwei mal.
ist ja kein problem,dauert ja nicht lange.

uweli1967
11.02.11, 23:09
ich verlasse mich auf jeden fall nicht mehr nur auf den Hintergrundwächter und lasse jeden Tag
einmal ein benutzerdefinierten vollscan durchlaufen.
Den Scan mache ich 1 Mal in der Woche oder alle 14 Tage, das reicht mir.

sven71cb
11.02.11, 23:12
@tiger64: jeden Tag? Da bist du doch aber sehr misstrauisch. Soll aber jeder so machen wie er es für richtig hält.

Meine Meinung: PC´s, Messer, Gabel, Löffel, Licht gehören in dummer Menschenhände nicht. Wer sich nicht im geringsten informiert und sich mit dem Thema Viren etc. auseinandersetzt, Bedrohungen falsch einschätzt und unsichere Seiten besucht, der wird immer wieder mit bösartiger Software auf seinem Rechner konfrontiert. Und wenn man eben keine Ahnung hat, dann können es auch mal schnell 30 Bedrohungen sein.

Catweezel
11.02.11, 23:16
es kommt auch darauf an, wo man sich "rumtreibt"
Ich mache einen Vollscann sehr, sehr selten und wenn, dann hat er in den letzten 9 Jahren nie was gefunden.
Ein wenig ein Manko bei mir... ich kann hier nicht mit Erfahrungen bezüglich eines kompromitieren Rechners glänzen.

Was ich sagen will, der On-Demand-Scanner ist ein notwendiges (!) Instrument, aber wird im Vergleich zum On-Access-Scanner etwas von manchen Usern überschätzt, was auch zur Risikokompensation beitragen kann.

tiger64
12.02.11, 00:02
mag sein das ich sehr misstrauisch bin,aber nur wegen den erfahrungen die ich schon mit so
manchen On-Access-Scanner gemacht habe.
Allerdings habe ich eine negative erfahrung mit avast,in dieser richtung,noch nicht gemacht.
Das liegt aber auch daran das ich mir schon länger nichts mehr eingefangen habe.
ich kann also nicht sagen wie gut avast "aufpasst"

Catweezel
12.02.11, 00:07
...
ich kann also nicht sagen wie gut avast "aufpasst"
hier sind wir wieder beim (Ur)alten Thema. Aufpassen sollte man selbst - der Virenscanner ist nur ein Hilfsmittel ;)

tiger64
12.02.11, 00:22
ich meinte wie gut der hintergrundwächter reagiert.
Nehme nicht alles so wörtlich!
Ich weiß selbst auch das ich aupassen muss.

TerraX
12.02.11, 00:28
OT


Nehme nicht alles so wörtlich!
Ich weiß selbst auch das ich aupassen muss.

Dann schreib das doch auch so wie du es meinst.....;)

Merlin
12.02.11, 11:35
Hallo,


Ich mache höchstens mal einen Scan, wenn ich irgendetwas bemerkt habe auf meinem System, was plötzlich anders ist.

genau so mache ich es persönlich auch, wobei ich teilweise dann nicht mal scanne, sondern mir einfach die laufenden Prozesse anschaue. Ich glaube ich habe ungelogen seit mehreren Jahren nicht mehr gescannt. Wobei man dabei natürlich auch beachten muss, dass es hier immer auf die Erfahrung ankommt, die der Benutzer mit sich bringt. Als "normaler" Benutzer würde ich vielleicht empfehlen einmal einen Vollscan durchzuführen, damit eine Datenbasis für den beständigen Zwischenspeicher geschaffen wird, und danach vielleicht einmal einen benutzerdefinierten Scan pro Monat. Das sollte vollkommen reichen, da der Echtzeit-Schutz eigentlich eine sehr gute Systemüberwachung gewährleistet. Einen benutzerdefinerten Scan würde ich dann so konfigurieren, dass er "hohen" Einstellungen unterwegs ist, aber eben auf die Daten des beständigen Zwischenspeichers zurückgreift, damit sich intensive Einstellungen mit dem Scan von geänderten Daten ausgleicht.