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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Externe Festplatte auf Viren prüfen ohne Gefahr für Rechner



Suppenhuhn
23.07.10, 17:19
Hallo,

Ich werd am Wochenende den Rechner meines Bruders neu aufsetzen und dazu seine Daten auf einer Externen speichern. Da er ein ziemlicher Hoddel in Sachen Computersicherheit ist, will ich die Externe dann erst auf Viren prüfen, bevor die Daten auf das frische System zurückgeschoben werden.
Meine Frage: Kann ein möglicher Virus auf der ext. Festplatte den Rechner infizieren, wenn ich keine Dateien ausführe und Windows-Autostart für Wechseldatenträger deaktiviert habe (über HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\servic es\cdrom -> Autorun auf den Wert 0 gesetzt)?

Wenn ja, was sind meine Optionen? Die avast-Bart CD? Oder kann ich die Externe so in Sandboxie öffnen, dass diese vorher nicht auf das System zugreifen kann?


Gruß & schon mal danke,
Sebastian


(Sollte ich das falsche Unterforum gewählt haben, sorry)

gerd88
23.07.10, 18:25
Wenn die Daten von der Festplatte auf den Rechner zurückgespielt werden ohne das sie vorher geprüft werden, dann kann egal was man wo einstellt ein vorhandener Virus weiter arbeiten. Also vorher die Daten prüfen und nur was sicher ist wieder auf den Rechner bringen-oder wenn möglich lieber gleich neu instalieren (Programme usw.)

Ach und nachdem alles erledigt wurde Avast installieren nicht vergessen!! Dann ist dein Bruder sicher (sofern man das sagen kann)

Merlin
23.07.10, 19:06
Hallo,

sofern du die Autostart Funktion für externe Datenträger deaktiviert hast, kann auch nicht passieren. Die Infektion eines Rechners durch einen Virus setzt immer eine Benutzerinteraktion voraus, d.h. solange du von dieser Festplatte nichts startest, kann von dieser auch kein Schädling dein PC infizieren. Nur sollte halt sichergestellt werden, dass du die Festplatte einem gründlichen Scan mit avast! und ggf. noch einem On-Demand-Scanner wie MBAM oder a-squared (beides in der freien Version und ohne Echtzeitschutz) unterziehst, bevor du von dieser aktiv irgendwas ausführst oder kopierst.

Auggie
24.07.10, 13:22
Vor dem Hintergrund der aktuellen lnk-Lücke würde ich hier von einer aktuellen Live-CD scannen....aber das ist meine persönliche Ansicht.
Wenn man den Autostart für Wechseldatenträger deaktiviert hat, und event. zusätzlich noch den sogen. WebDAV-Client deaktivert, sollte, wenn man die Platte nur scannt, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion relativ gering sein.
Das sowohl das Betriebssystem des PCs, an dem die Platte angeklemmt wird, als auch avast! aktuell sind, versteht sich wohl von selbst.
Daraus abgeleitet folgendes Vorgehen:
OS installieren ----> Treiber installieren, aktuell von der Hersteller-Seite ----> avast! installieren ----> Windows-Updates einspielen ----> Anwendungsprogramme installieren ----> Image erstellen und extern abspeichern ----> Festplatte anklemmen und gründlich scannen
Erst wenn man sich sicher ist, das alles sauber ist, die Daten kopieren.

Zusätzlich sollte man vorher über eine extra Datenpartition nachdenken und die Festplatte entsprechend umpartitionieren.

Merlin
24.07.10, 13:40
Vor dem Hintergrund der aktuellen lnk-Lücke würde ich hier von einer aktuellen Live-CD scannen....aber das ist meine persönliche Ansicht.

Das ist natürlich richtig, sollte sich aber in dem Fall umgehen lassen, dass man hier genau wie bei der Autostart Problematik den entsprechenden Workaround (wie von dir hier beschrieben) anwendet: viewtopic.php?f=35&t=2455 (http://forum.avast.de/viewtopic.php?f=35&t=2455)

Ansonsten ist es natürlich die sicherste Methode von einer LiveCD zu scannen, da gebe ich dir vollkommen recht.

Suppenhuhn
24.07.10, 21:36
Erst mal danke euch 3en!



Die Infektion eines Rechners durch einen Virus setzt immer eine Benutzerinteraktion voraus, d.h. solange du von dieser Festplatte nichts startest, kann von dieser auch kein Schädling dein PC infizieren.
Das wollt ich hören :D



Wenn man den Autostart für Wechseldatenträger deaktiviert hat, und event. zusätzlich noch den sogen. WebDAV-Client deaktivert, sollte, wenn man die Platte nur scannt, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion relativ gering sein.
Den Wokaround wende ich an, ich nehme solche Warnungen schon ernst.



Daraus abgeleitet folgendes Vorgehen:
OS installieren ----> Treiber installieren, aktuell von der Hersteller-Seite ----> avast! installieren ----> Windows-Updates einspielen ----> Anwendungsprogramme installieren ----> Image erstellen und extern abspeichern ----> Festplatte anklemmen und gründlich scannen
Erst wenn man sich sicher ist, das alles sauber ist, die Daten kopieren.
Mal aus Interesse: Ist das die einzig wahre Reihenfolge? Bei mir ist es idR
OS -> OS-Update mittels WSUS OfflineUpdate -> avast -> OS Update online -> fehlende Treiber installieren -> Programme => Rechner einsatzfähig

Den Treibern hab ich eigentlich nie viel Beachtung geschenkt. Die, die fehlen, installiere ich über den Geräte-Manager bzw downloade die bei Dell oä. Aber ich suche nicht auf den Homepages nach den aktuellsten Treibern. Sollte man das unbedingt tun? Reicht nicht das Update der Treiber über das Windows-Update(http://www.windowspower.de/Durch-Window ... _1088.html (http://www.windowspower.de/Durch-Windows-Update-Treiber-aktualisieren_1088.html))? Wär nett, wenn du hierzu noch ein paar Worte verlieren könntest.

Ein Image hab ich nohc nie erstellt. Ich verwende nicht sehr viele Programme & wenn ich ein Image neu aufspiele, muss ich doch ohnehin die meisten Programme aktualisieren. Den einzigen (nicht zu unterschätzenden) Vorteil, den ich gerade sehe, ist, dass man sich die nervigen Grundeinstellungen nicht erneut antun muss. Wenn ich so darüber nachdenke ist das eigentlich schon ein Totschlag-Argument :) Aber welche Vorteile gibt es denn noch?



Zusätzlich sollte man vorher über eine extra Datenpartition nachdenken und die Festplatte entsprechend umpartitionieren.
Meinst du eine Partition für die Daten von seinem Rechner?


Nochmals danke für die Antworten. Hier wird einem immer schnell und ausführlich geholfen, top!

gerd88
25.07.10, 00:42
Generell schadet es nicht neue Treiber (keine Beta) einzusetzen. Nicht für alles findet sich über die Windows-Update Funktion ein neuer bzw. der neueste. Wobei man ehrlicherweise sagen muß das man meist nicht nach neuen Treibern sucht, wenn die vorhandenen funktionieren-egal ob es einen neueren gibt oder nicht.

Merlin
25.07.10, 18:13
Mal aus Interesse: Ist das die einzig wahre Reihenfolge?

Es gibt keine "einzig wahre" Reihenfolge, nur Argumente dafür oder dagegen und letztendlich ist es nur wichtig, dass man sein System erstmal absichert, bevor man weitere Daten und Programme einspielt oder sich im Internet bewegt. Ein Image nach der Grundinstallation hat einzig und alleine den Vorteil, dass man im Worst-Case schnell darauf zurückgreifen und damit Zeit und Nerven sparen kann. Ansonsten gibt es nicht wirklich weitere Vorteile, aber eben ein wirklich überzeugendes, wie du auch schon festgestellt hast.


Reicht nicht das Update der Treiber über das Windows-Update(http://www.windowspower.de/Durch-Window ... _1088.html (http://www.windowspower.de/Durch-Windows-Update-Treiber-aktualisieren_1088.html))? Wär nett, wenn du hierzu noch ein paar Worte verlieren könntest.

In der Regel reicht es schon, es gibt aber noch andere Gründe, bei der Gelegenheit der Neuinstallation die neusten Treiber runterzuladen, manchmal auch vom Chiphersteller und nicht vom Hersteller des Gesamtpakets. Bspw. können Treiber natürlich genau so Sicherheitslücken enthalten wie normale Software oder das Betriebssystem selbst auch. Ein zweiter Grund ist, dass auch bei Treibern neue Features und auch die Leistung gesteigert werden kann und es manchmal sogar deshalb einen Vorteil bringt, direkt auf den Treiber vom Chipsatzhersteller zurückzugreifen. Bei NVIDIA Grafikkarten bzw Intel Chipsätzen ist das bspw. schon seit Jahren eine gängige Empfehlung.

gerd88
25.07.10, 20:33
Grafikkarten und Chipsätze sind da neben Soundtreibern die Komponenten für die es (fast)laufend neue Treiber gibt. Dort schadet es auch in der Regel nicht upzudaten.

Suppenhuhn
26.07.10, 18:46
Hört sich alles recht plausibel an. Werde in Zukunfta uf Aktualität der Treiber achten und mich auch mal nach einem Image-Programm umschauen.

Danke an alle!

Auggie
26.07.10, 22:22
Noch mal ein Wort zum Image erstellen:
Das Image hat eben den Vorteil, das ich nicht irgendwelche Programme oder Einstellungen aktulisieren und anpassen muß, sondern nach dem Zurückspielen das System so eingerichtet ist, wie es zum Zeitpunkt der Erstellung war.....Registry, Programme etc. sind ja im Image erhalten.
Das hat, wie support schon sagte, den Vorteil, das man im Worst Case sein System mit einem sehr geringen Zeitaufwand wieder betriebsfertig hat.
Voraussetzung ist natürlich, das das Image zweifelsfrei malwarefrei ist und nicht allzu alt ist (damit eben auch die eigenen Daten möglichst aktuell sind und man keinen oder nur wenig Datenverlust hat).
Alternative, um den Datenverlust bei den eigenen Daten so gering wie möglich zu halten ist, die Daten auf ein sogen. logisches Laufwaerk auszulagern, dazu müßte man vor dem Neueinrichten die Festplatte entsprechend partitionieren.
So müßte man im Worst Case im Höchstefall das Betriebssystem und die Anwendungen neu installieren und einstellen.
Am sichersten ist natürlich ein Image auf einer externen Festplatte, die nur für die Datensicherung genutzt wird.
Bei den heutigen Größen und Preisen ist das ja nicht mehr unerschwinglich.
Und den Wert einer Datensicherung lernt man dann schätzen, wenn es zum Datenverlust kam, und eben keine Sicherung zur Verfügung stand.
Ich erinnere mich dunkel, das es mal einen Thread gab, wo wir verschiedene Image-Programme diskutiert haben, auch kostenlose Lösungen.

Suppenhuhn
27.07.10, 01:09
Alternative, um den Datenverlust bei den eigenen Daten so gering wie möglich zu halten ist, die Daten auf ein sogen. logisches Laufwaerk auszulagern, dazu müßte man vor dem Neueinrichten die Festplatte entsprechend partitionieren.
So müßte man im Worst Case im Höchstefall das Betriebssystem und die Anwendungen neu installieren und einstellen.
Hab Win 7 & die Programme auf C:, Daten auf E:. Das meinst du doch, oder? Ist E: dann ein logisches Laufwerk oder musste ich das bei der Partitionierung einstellen?


Am sichersten ist natürlich ein Image auf einer externen Festplatte, die nur für die Datensicherung genutzt wird.
Bei den heutigen Größen und Preisen ist das ja nicht mehr unerschwinglich.
Und den Wert einer Datensicherung lernt man dann schätzen, wenn es zum Datenverlust kam, und eben keine Sicherung zur Verfügung stand.
Ich lege bisher mittels Win 7 ein Backup meiner Daten an. Hab gerade gelesen, dass man mit Win 7 auch ein Image des Systems erstellen kann. Ein Image ist ja quasi ein Backup inkl. Betriebssystem, Programme & deren Einstellungen, wenn ich das richtig verstehe. Werde wohl dazu übergehen, die Frage ist nur noch, ob mit Hilfe des Windows-Tools oder mit einem anderen Programm.


Ich erinnere mich dunkel, das es mal einen Thread gab, wo wir verschiedene Image-Programme diskutiert haben, auch kostenlose Lösungen.
viewtopic.php?f=20&t=1484 (http://forum.avast.de/viewtopic.php?f=20&t=1484)
In dem Thread hast du angekündigt, einen Bericht zu einem Backup- & einem Imagetool zu schreiben. Ist da etwas draus geworden? Kannst du eines der vorgestellten Programme empfehlen?

Auggie
27.07.10, 08:43
Hab Win 7 & die Programme auf C:, Daten auf E:. Das meinst du doch, oder? Ist E: dann ein logisches Laufwerk oder musste ich das bei der Partitionierung einstellen?
So wars gemeint. Du mußt bei der Partitionierung angeben, ob Du eine Primäre Partition erstellen willst (brauchst Du, wenn Du ein zweites Windows installieren willst ---> Multiboot-System), oder eine Erweiterte Partition mit einem Logischen Laufwerk erstellen willst.
Das macht man am besten vor der Installation des Betriebssystems, dann gibts keinen Datenverlust.

In dem Thread hast du angekündigt, einen Bericht zu einem Backup- & einem Imagetool zu schreiben. Ist da etwas draus geworden? Kannst du eines der vorgestellten Programme empfehlen?
Aus der Anleitung ist bisher nichts geworden, weil mich andre, eigene Projekte (wie jetzt auch wieder :wink: ) mehr in Anspruch genommen haben, weil sich meine Prioritäten manchmal ändern und andere Sachen als das Forum hier kurzfristig in den Fokus rücken.
Aber da ich a) die Weltherrschaft habe und b) meine Glaskugel wieder habe, weiß ich immer über alles Bescheid :mrgreen:
Ein Programm kann ich Dir nicht empfehlen: Neuere TrueImage-Versionen.....booten von der erstellten Rettungsdisc funktioniert nicht, damit ist ein Image-Programm vollkommen unbrauchbar.
Die restlichen in dem Thread angesprochenen Programme kann man nutzen, denke ich, welches, ist dann Ansichtssache des Einzelnen, je nach dem, was er braucht.
Die kostenpflichtigen Programme, wie z.B. Paragon Drive Backup, kann man sich als Trial installieren und erst mal testen, das sollte man immer nutzen, wenn ein Programm etwas kostet. Bei den kostenlosen Alternativen, die angesprchen wurden, muß man schauen, ob das Programm die eigenen Bedürfnisse erfüllt.

Merlin
27.07.10, 09:06
Hallo,

von Paragon gibt es ja auch eine Version für den privaten Einsatz: http://www.paragon-software.com/home/db-express/

Ansonsten ist hier noch eine Alternative: http://www.macrium.com/reflectfree.asp

Suppenhuhn
28.07.10, 01:37
Aus der Anleitung ist bisher nichts geworden, weil mich andre, eigene Projekte (wie jetzt auch wieder :wink: ) mehr in Anspruch genommen haben, weil sich meine Prioritäten manchmal ändern und andere Sachen als das Forum hier kurzfristig in den Fokus rücken.

Wer kennt das nicht? :)

Werd mir die genannten Programme mal anschauen, sobald ich Zeit habe. Ein Image hört sich auch für mich als Laien sinnvoller an, als ein Backup.

Großes Danke nochmals!

Auggie
28.07.10, 03:46
Werd mir die genannten Programme mal anschauen, sobald ich Zeit habe. Ein Image hört sich auch für mich als Laien sinnvoller an, als ein Backup.
Lass Dir ruhig Zeit damit :mrgreen: dann hab ich auch wieder mehr Zeit :wink:
Nein im Ernst, die übrigen User können Dir, wenn Fragen auftauchen, ebenso gut helfen.
Die Unterschiede zwischen Image und Backup sind minimal.
Mit einem Backup sichere ich Dateien, mit einem Image kann ich ganze Partitionen bzw. Festplatten sichern.
Der Unterschied kommt vor allem dann zum tragen, wenn man auf einen anderen Rechner "umziehen" will, man erstellt praktisch eine Kopie der aktuellen Festplatte (stark vereinfacht ausgedrückt).
Wichtig ist vor allem, das die Sicherung extern gespeichert wird, sprich auf einer genügend großen externen Festplatte, damit man im Worst Case (Head-Crash der Festplatte) Zugriff auf seine Daten hat.
Und natürlich, das die Sicherung regelmäßig durchgeführt wird und die Sicherung möglichst aktuell ist.
Wie groß die sein sollte, ist vor allem abhängig von der Größe des Systems....meine persönliche Faustregel dabei: mindestens 2/3 der Größe der zu sichernden Daten (das Image wird komprimiert).
Und bis Du soweit bist, Dir über verschiedene Strategien Gedanken zu machen, hab ich auch wieder mehr Zeit :lol:
Da Du Windows 7 einsetzt.....auch das Sicherungsprogramm ist nutzbar, hat zwar nicht den Funktionsumfang eines "großen" Image-Programms, aber man eine Datensicherung, das ist allemal besser, als gar keine zu haben.

Suppenhuhn
29.07.10, 15:20
Da Du Windows 7 einsetzt.....auch das Sicherungsprogramm ist nutzbar, hat zwar nicht den Funktionsumfang eines "großen" Image-Programms, aber man eine Datensicherung, das ist allemal besser, als gar keine zu haben.
Deswegen mach ich mir auch noch keinen Kopf, ein Backup ist ja dank Win7 vorhanden. Aber irgendwann mittelfristig werd ich mich dann mal ransetzen. Gibt ja noch einiges mehr, was auf meiner Agenda steht, Verwendung einer virtuellen Maschine zB. Linux will ich mir auch mal in Ruhe anschauen. Das kostet aber alles Zeit, die ich momentan nicht habe. Aber wer kennt's nicht :wink:

uweli1967
29.07.10, 16:37
Suppenhuhn, falls du eine externe Festplatte hättest mit Platz drauf würde ich mir an deiner Stelle eine Imageprogramm wie die unten genannten holen und mir ein Image des kompletten Systems bzw ein Abbild welches aber nicht komprmiert wird sondern 1:1 dein System klont, davon anlegen. Der Vorteil eines Images ist der dass das Abbild deines Systems komprimiert wird und demnach viel kleiner ausfällt als die reale Grösse deines Systems.
Paragon Backup & Recovery Free Edition (32 Bit) (http://www.chip.de/downloads/Paragon-Backup-amp-Recovery-Free-Edition-32-Bit_32533759.html)
Paragon Backup & Recovery Free Edition (64 Bit) (http://www.chip.de/downloads/Paragon-Backup-amp-Recovery-Free-Edition-64-Bit_33986679.html)
Areca Backup (http://www.chip.de/downloads/Areca-Backup_28219501.html)
Easeus Todo Backup (http://www.chip.de/downloads/Easeus-Todo-Backup_37492160.html)

Suppenhuhn
31.07.10, 18:23
Suppenhuhn, falls du eine externe Festplatte hättest mit Platz drauf würde ich mir an deiner Stelle eine Imageprogramm wie die unten genannten holen und mir ein Image des kompletten Systems bzw ein Abbild welches aber nicht komprmiert wird sondern 1:1 dein System klont, davon anlegen. Der Vorteil eines Images ist der dass das Abbild deines Systems komprimiert wird und demnach viel kleiner ausfällt als die reale Grösse deines Systems.
Uwe ich bin verwirrt. Ich soll ein unkomprimiertes Image erstellen, obwohl der Vorteil eines Images die Kompression ist?
Abgesehen davon, werde ich mir die von dir genannten Programme beizeiten ebenfalls anschauen. Danke

uweli1967
31.07.10, 19:26
Suppenhuhn du hast mich etwas falsch verstanden oder ich habe mich nicht klar ausgedrückt. Also, mit einem Image-Programm kannst du ein Image(welches komprimiert ist)deiner Festplatten/Partitionem erstellen und zurückspielen also dein ganzes System sichern. Bei vielen oder zumindest den meisten dieser Programme kann man aber auch ein Klon der Festplatte oder Partitionen machen, wenn man auf dem Ziellaufwerk(zumeist externe USB-Festplatte)genug Platz hat denn für ein Klon braucht man genauso viel Platz wie für das Original das man klonen will.

Merlin
01.08.10, 18:36
Hallo,

die oben genannten, aber auch die kommerziellen Programme, bieten ja meist die Option, die Festplatte zu klonen oder ein Image davon anzulegen. Was man im Endeffekt macht, ist im Prinzip Jacke wie Hose, Hauptsache es wurde überhaupt eines angefertigt. Letzeres bietet natürlich den Vorteil, dass man die Festplatte auch noch für andere Dinge nutzen kann und es sich im Optimalfall nur um eine Datei handelt. Wobei eine 1:1 Kopie natürlich auch einen Vorteil hat...im Notfall hat man - passende Schnittstelle zum Controller natürlich vorausgesetzt - sofort ein einsatzbereites System als Ersatz und muss nicht zuerst ein Image zurückspielen.

Suppenhuhn
02.08.10, 15:23
Hi

Jetzt hab ich's verstanden. Denke einen Klon meines Systems mit dem Zweck, im Ernstfall direkt ein einsatzbereites Ersatz-System zu Verfügung zu haben, werde ich nicht brauchen. Die Zeit ein Image zurückzuspielen sollte schon da sein, benötige den Laptop nur privat und für die Uni, nicht etwa für die Arbeit oä.

Gruß

Auggie
02.08.10, 17:48
Diese "Klon-Funktion" ist in erster Linie auch dazu gedacht, einen Rechner-(Inhalt) von Rechner A (alt) auf Rechner B (neu) zu transferieren....wenn in beiden eine identische Festplatte steckt, funktioniert das völlig problemlos.
Diese 1:1 Kopie (mit allen Sektoren) kann man natürlich auch zur normalen Datensicherung nutzen.
Voraussetzung ist, das man über eine Boot-CD verfügt. Die zu erstellen sollte das Image-Programm können.

Für die "normale" Datensicherung genügt auch das "normale" Image. Eine Boot-CD wird aber auch hier gebraucht, falls Windows den Start verweigert.

uweli1967
02.08.10, 17:52
Stichwort Boot-CD: Die von mir gennannten Freewareprogramme von Paragon und Easeus Todo Backup haben natürlich die Funktion eine Boot-CD zu erstellen, bei Areca weiß ich es nicht.

Auggie
02.08.10, 18:19
Wenn ein Programm diese Funktion nicht kostenlos bietet, würde ich überlegen, die Bezahlversion zu erwerben....die Investition macht sich auf jeden Fall dann bezahlt, wenn man eine Sicherung wirklich braucht (Windows startet nicht mehr/Malwarebefall).
Allerdings hier die Programme ert testen, bevor man kauft:
TrueImage erstellt zwar z.B. eine Boot-CD, die funktioniert bloß nicht.....das ist natürlich ein absolutes NoGo.
Noch besser natürlich, wenn es auch kostenlos geht.
Die Boot-CD testen würd ich auf jeden Fall vor dem Sichern.

Merlin
02.08.10, 18:48
Hallo,

einige Produkte bieten sogar die Möglichkeit, bei der Wiederherstellung des Images auf einen neuen/anderen Rechner die passenden Treiber für dieses neue Gerät einzuspielen, so dass das nach der Wiederherstellung das System auch auf fremder Hardware startet. Diese Option dürfte allerdings nur in den etwas hochpreisigeren Produkten mit einem größeren Funktionsumfang zu finden sein. Das kann man aber auch relativ einfach so lösen...das Image auf der neuen Hardware wiederherstellen und danach die Reparaturfunktion der Windows CD nutzen.

uweli1967
02.08.10, 19:31
Noch besser natürlich, wenn es auch kostenlos geht.
Die Boot-CD testen würd ich auf jeden Fall vor dem Sichern.
Siehe Pargon und Easeus Todo Backup :wink: :mrgreen: wobei Easeus leider nicht in deutsch verfügbar ist aber alle Betriebssysteme bis Win7 abdeckt und auch 64 Bit Systeme.