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Heute können Windows-Admins zum letzten Mal auswählen, welche Windows-Updates sie am monatlichen Patchday installieren wollen. Ab nächsten Monat gibt es dann nur noch monolithische Rollup-Pakete.
Microsoft verteilt im Rahmen des September-Patchdays 13 eigene Sicherheitsupdates und ein Update für den Flash-Player, der im Internet Explorer und in Edge integriert ist. Inklusive des Flash-Updates sind sieben der Patches als kritisch eingestuft, da sie es Angreifern auf ungepatchten Rechnern erlauben, beliebigen Code aus der Ferne auszuführen.
Updates gibt es unter anderem für beide Microsoft Browser, Microsoft Office, die Flash-Alternative Silverlight und für den Exchange Server. Mehrere Windows-Komponenten und ältere Versionen des SMB-Servers sind ebenfalls betroffen.

Der klassische Patchday stirbt heute aus
Mit diesem Patchday beendet Microsoft eine Praxis, die vielen Nutzern und Admins über die Jahre sehr vertraut geworden ist: Einzelne Pakete für Sicherheitsupdates und andere Verbesserungen, die sich getrennt voneinander installieren oder eben zurückhalten lassen. Damit soll ab Oktober Schluss sein. Ab dem nächsten Patchday gibt es auch für Windows 7, 8.1 und die Server-Betriebssysteme dann kumulative Rollup-Patches, die sich nur noch als Ganzes installieren lassen – ähnlich wie Windows-10-Anwender es jetzt schon kennen.

Patches für einzelne Lücken oder Probleme soll es künftig nicht mehr geben. Mit der Änderung hofft Microsoft, die starke Fragmentierung von Windows 7 und 8.1 in Sachen Patchlevel zu beenden. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel: Updates für .NET-Komponenten, den Flash Player und auch die Update-Infrastruktur selbst wird Microsoft nach wie vor in einzelnen Paketen ausliefern müssen.
Quelle & weitere Informationen: https://www.heise.de/newsticker/meld...s-3321310.html

Das für Windows 10 Version 1607 am jüngsten Microsoft Patchday veröffentlichte kumulative Update mit der Bezeichnung KB3189866 bereitet offenbar auf sehr vielen PCs Probleme: Es lässt sich gar nicht erst installieren. Diversen Erfahrungsberichten in einschlägigen News- und Supportforen zufolge bleibt der Fortschrittsbalken des Downloads in Windows Update früher oder später einfach stehen – oft bei 47, 48 oder 95 Prozent. Auch auf etlichen Rechnern in der Redaktion von heise online tritt das Problem auf.
Der einzige verlässliche Workaround, der uns dafür zur Zeit bekannt ist, ist die Offline-Installation von KB3189866. Das rund 431 MByte (x64) beziehungsweise 255 MByte (x86) große eingenständige Installationspaket lässt sich über den Microsoft Update Catalog beziehen, Dieser funktioniert bis dato nur mit dem Internet Explorer, was Microsoft allerdings in naher Zukunft ändern will. Die sonst oft hilfreichen Tipps wie Abschalten des Virenwächters oder Leeren des Windows-Update-Caches laufen ins Leere.
Quelle & weitere Informationen: https://www.heise.de/newsticker/meld...d-3323361.html